« Ficken verboten!
» Schlafenszeit ist die beste Zeit

Ausrasten, Mann/Frau, Selbstanalyse

Geschützt: Golden Skans

03.31.07 | 10 Comments

a) Nein, ich hatte keinen Sex.
b) Ich hatte viele Orgasmen.
c) Alkohol hat viel Macht.
d) Ich werde ihn wohl nie wieder sehen.
e) Meine Gefühle haben noch nie so verrückt gespielt wie jetzt.
f) Bin nicht mehr so frustriert.
g) Hab einen Konflikt provoziert.
h) Besagter Konflikt war nur eine Frage der Zeit.
i) Gefühlskontrolle sollte ein Fach in der Schule sein.
J) Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll.

Kurze Erläuterung:

a) Man kann auch anders befriedigt werden.
b) Das Resultat anderer Befriedigungen endet genauso wie Sex wenn nicht sogar noch besser und vor allem: es endet definitiv in Orgasmen…
c) Alkohol ist etwas Schönes, wenn man kontrolliert saufen kann. Nicht, dass ich beim Flatratespaß mitgemacht hätte, stattdessen wurde ich von männlichen Parteien abgefüllt. Der Geldgeber hatte jedoch keinen Erfolg sondern musste mich an jemand anderen “abtreten”. Außerdem hat er mir bestimmt was in den Drink gemischt, DAS WAR NICHT MEHR NORMAL.
d) Es war keine Liebe auf den ersten Blick, aber es war zumindest den momentanen Ansprüchen entsprechend, wenn man bedenkt, wie mein Zustand aussah. Ich hätte es nicht im nüchternen Zustand gemacht, niemals. Er war süß und nett und total lieb und keine Ahnung, ich kenn gerade seinen Namen und seine Wohnung und seinen Arbeitsplatz und das war’s. Und ich will ihn gar nicht wieder sehen, weil ich weiß, dass das alles zerstören würde. Aber es war gut, für die paar Stunden.
e) Dummerweise gibt es bestimmte Beziehungen in meinem Leben, die meine nächtliche Action nicht so großartig fanden. Kann ich nachvollziehen, denn wenn ich das alles so reflektiere, kann man mir das durchaus übel nehmen- und ich weiß nicht, ob ich dafür Verständnis haben & Reue zeigen sollte, oder ob ich das alles einfach ignorieren & egoistisch sein muss. Es wäre einfach zu sagen: Mich juckt’s nicht. Tatsache ist jedoch, dass es mich sogar richtig heftig juckt und ich einfach unsicher bin, ob ich mich weiterhin so bescheuert benehmen soll und alles auf die hohe Karte setzen kann und somit meine Beziehungen riskiere um diverse Triebe zu befriedigen, oder ob ich mich zurückziehe und - obwohl ich noch nicht mal weiß, inwiefern ich mir Hoffnungen machen soll - diese anderen Beziehungen berücksichtigen soll. Weil ja, daran liegt mir viel. Ich weiß nur nicht, ob ich überhaupt Chancen habe.
f) Sexuell gesehen, mein ich. Ich bin abgeklärt, rational, kann scharf darüber nachdenken, was vor sich geht. Und vor allem hat mich diese Erfahrung weitergebracht, was meine Gefühle angeht, glaub ich zumindest: Wie gesagt, es war gut. Aber ich weiß jetzt, wo mein Herz wirklich ist. Dumm nur: Wie reagier ich darauf?
g) Naja, dieser Konflikt ist eben mit den anderen Leuten in meinem Leben. Das ist an sich auch kein Problem. Dummerweise steh ich jetzt vor einem selbst iniziierten Ultimatum: Tu ich das oder das? Welchen Weg gehe ich? Und eine Reaktion, die ich nicht erwartet hätte, macht die ganze Sache noch ein Stückchen schwieriger zu entscheiden, denn es hängt nicht mehr nur von mir ab.
h) Es wäre sowieso irgendwann so weit gewesen- Gespräche und Kommunikation, sag ich nur. Aber das hier ist mir Schmerz und Traurigkeit verbunden, eben weil ich scheisse gebaut hab, auf einer bestimmten Ebene. Klar, ich hätte es mir ausmalen können, aber ich wusste es im Endeffekt ja doch nicht, und vielleicht wollte ich es auch gar nicht wissen, um mir nicht irgendwelche Hoffnungen zu machen. Nur jetzt weiß ich nicht, was überwiegen soll: Hoffnung, dass dieser Konflikt mich auf einen anderen Weg führt, der alles bessert, weil die Dinge nun geklärt sind- oder Trauer, weil mein Handeln einen unlösbaren Konflikt hervorgerufen hat, der mit einem Verlust einer mir sehr wichtigen Beziehung endete?
i) Das ist nämlich der Knackpunkt. Wenn man seine Gefühle steuern könnte, oder zumindest mit seinem Kopf abgleichen, dann gäbe es ungefähr hundert Probleme weniger auf dieser Welt. Was zwischenmenschliche Beziehungen angeht wenigstens.
J) Tja, “J” sagt genau das aus, was ausgesagt werden muss: Ich weiß wirklich nicht, wie es weiter geht. Und eigentlich liegt es jetzt auch gar nicht mehr an mir,…. oder vielleicht doch.

Warum muss eigentlich alles immer so verdammt kompliziert sein?

related

10 Comments

have your say

Add your comment below, or trackback from your own site. Subscribe to these comments.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

:

:


« Ficken verboten!
» Schlafenszeit ist die beste Zeit
Close
E-mail It