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	<title>Kommentare zu: Amerika, Amerika&#8230;</title>
	<link>http://www.septemberrave.com/291</link>
	<description>The Real Electro Ghetto</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 21:54:31 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/291#comment-2115</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 07:03:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.septemberrave.com/291#comment-2115</guid>
		<description>Das ist bestimmt der Evil Twin von Everwood ^^</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist bestimmt der Evil Twin von Everwood ^^</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: rollmops</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/291#comment-2118</link>
		<dc:creator>rollmops</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 15:42:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.septemberrave.com/291#comment-2118</guid>
		<description>Deadwood k&#246;nnte dir wirklich gefallen, denn allein schon der exzessive Gebrauch aller m&#246;glicher Schimpfw&#246;rter ist ein Genu&#223;! :)

Man muss der Serie aber ein paar Folgen Anlaufzeit geben, dann packt sie einen aber sp&#228;testens mit der 3. oder 4. Folge. Sollte es in jeder besser sortierten Videothek geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deadwood k&#246;nnte dir wirklich gefallen, denn allein schon der exzessive Gebrauch aller m&#246;glicher Schimpfw&#246;rter ist ein Genu&#223;! <img src='http://www.septemberrave.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Man muss der Serie aber ein paar Folgen Anlaufzeit geben, dann packt sie einen aber sp&#228;testens mit der 3. oder 4. Folge. Sollte es in jeder besser sortierten Videothek geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lucky#Slevin</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/291#comment-2117</link>
		<dc:creator>Lucky#Slevin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 15:06:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.septemberrave.com/291#comment-2117</guid>
		<description>Ich glaube, Sebastian hat hier das wahre Wort gesprochen: Kind der 80er! Jetzt mal ohne Scheiss, die heutige Jugend wei&#223; die USA gar nicht mehr zu sch&#228;tzen. Die WM hat uns unseren Nationalstolz wiedergegeben.. juhu. &#196;h.

Und Rollmops- das sind drei wirklich gute Beispiele daf&#252;r, dass man sich hin und hergerissen f&#252;hlen kann und darf. Ich habe zumeist das Gef&#252;hl, dass amerikanische Menschen sich wirklich -individuell nat&#252;rlich- einer Sache obsessiv verschreiben, sei es der Beruf, ein Hobby, eine Einstellung- whatever. Und das leben sie dann durch und durch auch aus. Das mache ich dann immer an den typischen Cops fest. Cops sind eben die einzige Gang, die es in den USA noch gibt. Ist zwar auch ein verallgemeinderndes Urteil, aber im Gro&#223;en und Ganzen ist es eben dieses Bild, das seine Vorteile und seine Nachteile vermittelt.

Deadwood? Habe noch nie davon geh&#246;rt. Ich werde mir bei Gelegenheit die erste Folge anschauen, danach entscheide ich :) Ich bin da so ein kleiner Serien-Nazi... ich mag irgendwie Serien kaum/selten/wenn dann echt obsessiv. Bin halt typisch amerikanisch.
;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, Sebastian hat hier das wahre Wort gesprochen: Kind der 80er! Jetzt mal ohne Scheiss, die heutige Jugend wei&#223; die USA gar nicht mehr zu sch&#228;tzen. Die WM hat uns unseren Nationalstolz wiedergegeben.. juhu. &#196;h.</p>
<p>Und Rollmops- das sind drei wirklich gute Beispiele daf&#252;r, dass man sich hin und hergerissen f&#252;hlen kann und darf. Ich habe zumeist das Gef&#252;hl, dass amerikanische Menschen sich wirklich -individuell nat&#252;rlich- einer Sache obsessiv verschreiben, sei es der Beruf, ein Hobby, eine Einstellung- whatever. Und das leben sie dann durch und durch auch aus. Das mache ich dann immer an den typischen Cops fest. Cops sind eben die einzige Gang, die es in den USA noch gibt. Ist zwar auch ein verallgemeinderndes Urteil, aber im Gro&#223;en und Ganzen ist es eben dieses Bild, das seine Vorteile und seine Nachteile vermittelt.</p>
<p>Deadwood? Habe noch nie davon geh&#246;rt. Ich werde mir bei Gelegenheit die erste Folge anschauen, danach entscheide ich <img src='http://www.septemberrave.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Ich bin da so ein kleiner Serien-Nazi&#8230; ich mag irgendwie Serien kaum/selten/wenn dann echt obsessiv. Bin halt typisch amerikanisch. <img src='http://www.septemberrave.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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	<item>
		<title>Von: rollmops</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/291#comment-2116</link>
		<dc:creator>rollmops</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 10:37:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.septemberrave.com/291#comment-2116</guid>
		<description>Ich war bis 9/11 auch dabei, dieses faszinierende Land kennenzulernen, bin aber immer noch in den scheinbaren Widerspr&#252;chen hin- und hergerissen.

Einerseits ist es beneidenswert zu sehen, wie selbstbewusst die Amerikaner ihrem Land gegen&#252;ber wirken, und selbst leidenschaftliche Kritiker nie am ganzen System an sich verzweifeln, wie das in Deutschland gern gemacht wird.

Andererseits sind es aber so kleine Erlebnisse quer durch das Land, welche bei mir dann aber weitere Neugierde nach den Ursachen solchen Verhaltens geweckt hatten. Drei Beispiele:

Kalifornien, irgendwo in der Provinz

Mitten in einem dieser anonym gewordenen Riesenkaffs der Sierra Nevada konnte ich einen Polizeizugriff beobachten. An einer menschenleeren Strassenkreuzung, die D&#228;mmerung hat gerade eingesetzt, aus drei Polizeiautos n&#228;hern sich sechs Polizisten mit aktiviertem Teaser und gezogener Waffe ganz langsam einer Parkbank. Dort verharrt der Verbrecher: ein zusammengesackter Betrunker im Halbdelirium.

Ich stand da nur rum und wartete bis die eine Polizistin Zeit hatte, auf meine Frage nach dem Weg zur naechsten Buecherei zu antworten. Natuerlich ist mir auch klar, warum die Bullen da so angespannt vorgehen - weil sie einfach nicht einschaetzen koennen, ob der Typ vielleicht eine Waffe traegt, und ploetzlich um sich ballert.

Ich frage mich aber nach wie vor, wie weit es in einem Land gekommen ist, in dem ein Polizist nicht einfach unbefangen mehr auf einen B&#252;rger zugehen kann, ohne gleich davon ausgehen zu m&#252;ssen, von dem erschossen zu werden...

New York City

Auf dem R&#252;ckweg von Flushing nach Manhattan in der S-Bahn mache ich zwischen zwei Wagons stehend Fotos von den Graffitis Brooklyns. Ich hatte auf der Hinfahrt dauernd Leute zwischen den Wagons stehend gesehen, meist weil sie einfach eine geraucht haben.

An einer Station steht pl&#246;tzlich ein Cop an der T&#252;r, mit ausreichend Sicherheitsabstand zu mir und der Hand an seiner Waffe (noch nicht gezogen, immerhin). Er deutet mir an, sofort auszusteigen. Ok ok, ich will ja nicht gleich erschossen werden, also raus. Meine Freunde verdrehen derweil die Haelse, waehrend die S-Bahn mit ihnen davonbraust.

Er labert nur was von wegen das waere verboten, was ich hier in der Stadt zu suchen habe und ich m&#252;sse Strafe zahlen. Ob ich mit 50 $ einverstanden bin. Klar, prima, sehr geil - passt genau in mein Urlaubsbudget, bloede Ratte!

Egal, w&#228;hrend er also versucht, meine Daten dem Personalausweis zu entnehmen (der dreisprachig alle Infos bereith&#228;lt, er aber nicht in der Lage ist, die englischen W&#246;rter zu identifizieren), parke ich aus Langeweile meine H&#228;nde in der Hosentasche. Das h&#228;tte ich nicht tun sollen, denn sofort springt der Cop einen Schritt zurueck, zieht die Waffe und schreit "Hands off!" oder sowas &#228;hnliches. &#196;hm, ok ok, chill baby, ich also H&#228;nde raus und hoch.

Kalifornien, irgendwo n&#246;rdlich von San Francisco

Wir haben uns in einer privat vermietetn Wohnung in Strandn&#228;he eingemietet. Die Vermieterin macht einen sehr sympathischen Eindruck, und geh&#246;rte wohl mal der Hippie-Szene an. Im Garten hat sie einen Top-gepflegten VW-Bus (Bully) stehen, und vor dem Haus verrotet ein alter VW-K&#228;fer. Also wirklich recht sympathisch ;)

Ich unterhalte mich immer sehr gerne mit ihr, wenn ich ihr begegne. Und sie erz&#228;hlt mir, dass sie einige Jahre auch in Deutschland gelebt hatte, weil ihr verstrobener Mann dort stationiert war. Insgesamt wirkt sie auf mich recht liberal eingestellt, wohl aufgrund ihrer Auslandserfahrungen.

Nach ein paar Tagen aber, als sie wohl mehr Vertrauen in mich gefasst hatte, kamen zuerst unterschwellig, dann aber immer deutlicher ein extremer Rassenhass in ihren &#196;usserungen durch. Als ich bei meinen Nachfragen m&#246;glichst neutral und dezent zustimmend blieb, denn mich interessierte was sie damit meinte, kam raus, dass sie der Meinung war, dass sie von der Gelben Gefahr sprach.

Damit meinte sie die unterschwellig in Kalifornien offenbar weiter verbreitete Angst vor der chinesischen Bev&#246;lkerung, oder der Wirtschaftsmacht Chinas allgemein. Dasselbe gibt es dort auch in Richtung Hispanics, also der lateinamerikanischen Bev&#246;lkerung.

F&#252;r mich war das ziemlich erschreckend, zu sehen da&#223; ein offenbar gebildet wirkender Mensch trotzdem so einen populistisch aufgebauschten Rassismus in sich tr&#228;gt.

Na ja, dank Bush junior ist es mir bislang versagt geblieben hier weiter zu forschen ;) aber unser Bloggerkollege von USA erkl&#228;rt hilft da mit seinen &lt;a href="http://usaerklaert.wordpress.com/die-funf-wichtigsten-und-hoffentlich-besten-eintrage/" rel="nofollow"&gt;hervorragenden Artikeln&lt;/a&gt; ganz gut weiter.

Ach ja, der eigentlich Grund meines Eintrags hier war ja eigentlich, da&#223; ich dir Sara die TV-Serie &lt;a href="http://rollmops.wordpress.com/2006/12/22/deadwood/" rel="nofollow"&gt;Deadwood&lt;/a&gt; ans Herz legen wollte. Sie spielt in der Gr&#252;nderzeit, so um 1876, und zeigt ganz hervorragend, wie dieses faszinierende Land eigentlich so wurde wie es ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war bis 9/11 auch dabei, dieses faszinierende Land kennenzulernen, bin aber immer noch in den scheinbaren Widerspr&#252;chen hin- und hergerissen.</p>
<p>Einerseits ist es beneidenswert zu sehen, wie selbstbewusst die Amerikaner ihrem Land gegen&#252;ber wirken, und selbst leidenschaftliche Kritiker nie am ganzen System an sich verzweifeln, wie das in Deutschland gern gemacht wird.</p>
<p>Andererseits sind es aber so kleine Erlebnisse quer durch das Land, welche bei mir dann aber weitere Neugierde nach den Ursachen solchen Verhaltens geweckt hatten. Drei Beispiele:</p>
<p>Kalifornien, irgendwo in der Provinz</p>
<p>Mitten in einem dieser anonym gewordenen Riesenkaffs der Sierra Nevada konnte ich einen Polizeizugriff beobachten. An einer menschenleeren Strassenkreuzung, die D&#228;mmerung hat gerade eingesetzt, aus drei Polizeiautos n&#228;hern sich sechs Polizisten mit aktiviertem Teaser und gezogener Waffe ganz langsam einer Parkbank. Dort verharrt der Verbrecher: ein zusammengesackter Betrunker im Halbdelirium.</p>
<p>Ich stand da nur rum und wartete bis die eine Polizistin Zeit hatte, auf meine Frage nach dem Weg zur naechsten Buecherei zu antworten. Natuerlich ist mir auch klar, warum die Bullen da so angespannt vorgehen - weil sie einfach nicht einschaetzen koennen, ob der Typ vielleicht eine Waffe traegt, und ploetzlich um sich ballert.</p>
<p>Ich frage mich aber nach wie vor, wie weit es in einem Land gekommen ist, in dem ein Polizist nicht einfach unbefangen mehr auf einen B&#252;rger zugehen kann, ohne gleich davon ausgehen zu m&#252;ssen, von dem erschossen zu werden&#8230;</p>
<p>New York City</p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg von Flushing nach Manhattan in der S-Bahn mache ich zwischen zwei Wagons stehend Fotos von den Graffitis Brooklyns. Ich hatte auf der Hinfahrt dauernd Leute zwischen den Wagons stehend gesehen, meist weil sie einfach eine geraucht haben.</p>
<p>An einer Station steht pl&#246;tzlich ein Cop an der T&#252;r, mit ausreichend Sicherheitsabstand zu mir und der Hand an seiner Waffe (noch nicht gezogen, immerhin). Er deutet mir an, sofort auszusteigen. Ok ok, ich will ja nicht gleich erschossen werden, also raus. Meine Freunde verdrehen derweil die Haelse, waehrend die S-Bahn mit ihnen davonbraust.</p>
<p>Er labert nur was von wegen das waere verboten, was ich hier in der Stadt zu suchen habe und ich m&#252;sse Strafe zahlen. Ob ich mit 50 $ einverstanden bin. Klar, prima, sehr geil - passt genau in mein Urlaubsbudget, bloede Ratte!</p>
<p>Egal, w&#228;hrend er also versucht, meine Daten dem Personalausweis zu entnehmen (der dreisprachig alle Infos bereith&#228;lt, er aber nicht in der Lage ist, die englischen W&#246;rter zu identifizieren), parke ich aus Langeweile meine H&#228;nde in der Hosentasche. Das h&#228;tte ich nicht tun sollen, denn sofort springt der Cop einen Schritt zurueck, zieht die Waffe und schreit &#8220;Hands off!&#8221; oder sowas &#228;hnliches. &#196;hm, ok ok, chill baby, ich also H&#228;nde raus und hoch.</p>
<p>Kalifornien, irgendwo n&#246;rdlich von San Francisco</p>
<p>Wir haben uns in einer privat vermietetn Wohnung in Strandn&#228;he eingemietet. Die Vermieterin macht einen sehr sympathischen Eindruck, und geh&#246;rte wohl mal der Hippie-Szene an. Im Garten hat sie einen Top-gepflegten VW-Bus (Bully) stehen, und vor dem Haus verrotet ein alter VW-K&#228;fer. Also wirklich recht sympathisch <img src='http://www.septemberrave.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ich unterhalte mich immer sehr gerne mit ihr, wenn ich ihr begegne. Und sie erz&#228;hlt mir, dass sie einige Jahre auch in Deutschland gelebt hatte, weil ihr verstrobener Mann dort stationiert war. Insgesamt wirkt sie auf mich recht liberal eingestellt, wohl aufgrund ihrer Auslandserfahrungen.</p>
<p>Nach ein paar Tagen aber, als sie wohl mehr Vertrauen in mich gefasst hatte, kamen zuerst unterschwellig, dann aber immer deutlicher ein extremer Rassenhass in ihren &#196;usserungen durch. Als ich bei meinen Nachfragen m&#246;glichst neutral und dezent zustimmend blieb, denn mich interessierte was sie damit meinte, kam raus, dass sie der Meinung war, dass sie von der Gelben Gefahr sprach.</p>
<p>Damit meinte sie die unterschwellig in Kalifornien offenbar weiter verbreitete Angst vor der chinesischen Bev&#246;lkerung, oder der Wirtschaftsmacht Chinas allgemein. Dasselbe gibt es dort auch in Richtung Hispanics, also der lateinamerikanischen Bev&#246;lkerung.</p>
<p>F&#252;r mich war das ziemlich erschreckend, zu sehen da&#223; ein offenbar gebildet wirkender Mensch trotzdem so einen populistisch aufgebauschten Rassismus in sich tr&#228;gt.</p>
<p>Na ja, dank Bush junior ist es mir bislang versagt geblieben hier weiter zu forschen <img src='http://www.septemberrave.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> aber unser Bloggerkollege von USA erkl&#228;rt hilft da mit seinen <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/die-funf-wichtigsten-und-hoffentlich-besten-eintrage/" rel="nofollow">hervorragenden Artikeln</a> ganz gut weiter.</p>
<p>Ach ja, der eigentlich Grund meines Eintrags hier war ja eigentlich, da&#223; ich dir Sara die TV-Serie <a href="http://rollmops.wordpress.com/2006/12/22/deadwood/" rel="nofollow">Deadwood</a> ans Herz legen wollte. Sie spielt in der Gr&#252;nderzeit, so um 1876, und zeigt ganz hervorragend, wie dieses faszinierende Land eigentlich so wurde wie es ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/291#comment-2119</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2007 12:56:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.septemberrave.com/291#comment-2119</guid>
		<description>Ich oute mich hiermit ebenfalls als USA-Fan, auch wenn ich leider noch nie da war, aber es ist mein gr&#246;&#223;ter Wunsch. Naja, Kind der 80er halt, da wird einem das eingebl&#228;ut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich oute mich hiermit ebenfalls als USA-Fan, auch wenn ich leider noch nie da war, aber es ist mein gr&#246;&#223;ter Wunsch. Naja, Kind der 80er halt, da wird einem das eingebl&#228;ut.</p>
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	<item>
		<title>Von: Arian</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/291#comment-2120</link>
		<dc:creator>Arian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 23:17:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.septemberrave.com/291#comment-2120</guid>
		<description>Boah, der Text k&#246;nnte von mir sein, ich selber war eine Zeit lang in Utah. Immer wenn mich die Leute fragen wie es war, sag ich toll oder geil, wenn sie mich dann aber fragen warum, wei&#223; ich nicht was ich antworten soll, es gibt vieles was einen dort st&#246;rt, besonders bei den Mormonen in Utah. Aber es hat auch irgendwie etwas, was einen immer wieder gerne zur&#252;ckfliegen l&#228;sst, auch wenn man sein eigenes Geld ausgeben muss. Ich habe lange &#252;berlegt warum ich eine Zuneigung zu republikanischen Familien habe, ich konnte es nicht erkl&#228;ren. Viele Amerikaner haben eine merkw&#252;rdige Freundlichkeit an sich, die man mag, aber auch irgendwie seltsam findet. Kein anderes Land in dem ich bisher war, gibt einem so ein Gef&#252;hl, auch nicht Kanada. Die High School, in der Leute w&#228;hrend des Unterricht schlafen, die Pausen in denen man zu Arbys f&#228;hrt, die Malls, die gro&#223;en Autos, mit 16 Auto fahren, die ganzen M&#228;dchen in Flip Flops und *********…. Ich kann es auch nicht erkl&#228;ren, sorry f&#252;r meine wirren Worte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Boah, der Text k&#246;nnte von mir sein, ich selber war eine Zeit lang in Utah. Immer wenn mich die Leute fragen wie es war, sag ich toll oder geil, wenn sie mich dann aber fragen warum, wei&#223; ich nicht was ich antworten soll, es gibt vieles was einen dort st&#246;rt, besonders bei den Mormonen in Utah. Aber es hat auch irgendwie etwas, was einen immer wieder gerne zur&#252;ckfliegen l&#228;sst, auch wenn man sein eigenes Geld ausgeben muss. Ich habe lange &#252;berlegt warum ich eine Zuneigung zu republikanischen Familien habe, ich konnte es nicht erkl&#228;ren. Viele Amerikaner haben eine merkw&#252;rdige Freundlichkeit an sich, die man mag, aber auch irgendwie seltsam findet. Kein anderes Land in dem ich bisher war, gibt einem so ein Gef&#252;hl, auch nicht Kanada. Die High School, in der Leute w&#228;hrend des Unterricht schlafen, die Pausen in denen man zu Arbys f&#228;hrt, die Malls, die gro&#223;en Autos, mit 16 Auto fahren, die ganzen M&#228;dchen in Flip Flops und *********…. Ich kann es auch nicht erkl&#228;ren, sorry f&#252;r meine wirren Worte&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MuGo</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/291#comment-2121</link>
		<dc:creator>MuGo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 18:25:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.septemberrave.com/291#comment-2121</guid>
		<description>Es ist sehr sch&#246;n, dass du diesen Text ver&#246;ffentlichst. Eine Text, der nicht gegen Amerika ist (!) - und das als Araberin (!!). Eigentlich m&#252;sstest du den Djihad ausrufen und dich mit einem Auto voller Sprengstoff in die n&#228;chste Touristengruppe in Rothenburg ob der Tauber rasen.

Aber das machst du nicht. Nein, du schreibst einfach von der Leber weg, warum du die USA liebst. Und das ist heute gar nicht so einfach. Nicht das USA lieben, sondern es offen zugeben. In Deutschland, als Araberin.

Ich war noch nie in den USA. Und bevor ich in Ecuador war, war ich auch sehr, sehr antiamerikanisch. Aber das ist ja das gute an einem Austauschjahr: Es erweitert den Horizont. Und man &#252;berdenkt vielleicht auch einmal Positionen oder macht sich klar, dass es nichts bringt, &#252;ber Leute zu urteilen, die man nicht kennt.

Ich liebe die USA bestimmt nicht, schlie&#223;lich war ich noch nie da. Aber inzwischen habe ich ein sehr positives Amerikabild. Denn wenn man sich die ganzen Berichte aus Amerika anguckt und durchliest, dann gibt es einen roten Faden, der sich durch alle noch so grundverschiedenen Geschichten zieht: Das Selbstbewusstsein, so zu sein wie man selber sein m&#246;chte.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendein anderes Land geben kann, wo jeder - und zwar wirklich jeder - sein Ding durchziehen kann. Okay, es gibt Ecken, wo der eine oder andere Lebensentwurf vorherrscht, aber du wirst immer einen Ort finden, an dem Gleichgesinnte leben oder wo du zumindest ungest&#246;rt bist. Und so etwas ist gro&#223;artig! Vielleicht liegt es daran, dass Auswanderer normalerweise nicht gerade das Prekariat ihrer Herkunftsgesellschaft sind, vielleicht auch einfach nur daran, dass es Platz in H&#252;lle und F&#252;lle gibt - aber in Amerika kann man seinen Traum eben leben; in Deutschland auch, aber nur in engen Rahmen.

Danke Sara! Danke daf&#252;r, dass du einen solchen Beitrag geschrieben hast. Denn es gibt auch heute noch Deutsche, die Amerika m&#246;gen. Nicht Bush, nicht Al Gore, Hillary Clinton oder den Antiterrorkrieg. Sondern das Land und f&#252;r was es steht!

(Das "God Bless America" spare ich mir jetzt mal. Das w&#228;re dann doch zu pathetisch...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr sch&#246;n, dass du diesen Text ver&#246;ffentlichst. Eine Text, der nicht gegen Amerika ist (!) - und das als Araberin (!!). Eigentlich m&#252;sstest du den Djihad ausrufen und dich mit einem Auto voller Sprengstoff in die n&#228;chste Touristengruppe in Rothenburg ob der Tauber rasen.</p>
<p>Aber das machst du nicht. Nein, du schreibst einfach von der Leber weg, warum du die USA liebst. Und das ist heute gar nicht so einfach. Nicht das USA lieben, sondern es offen zugeben. In Deutschland, als Araberin.</p>
<p>Ich war noch nie in den USA. Und bevor ich in Ecuador war, war ich auch sehr, sehr antiamerikanisch. Aber das ist ja das gute an einem Austauschjahr: Es erweitert den Horizont. Und man &#252;berdenkt vielleicht auch einmal Positionen oder macht sich klar, dass es nichts bringt, &#252;ber Leute zu urteilen, die man nicht kennt.</p>
<p>Ich liebe die USA bestimmt nicht, schlie&#223;lich war ich noch nie da. Aber inzwischen habe ich ein sehr positives Amerikabild. Denn wenn man sich die ganzen Berichte aus Amerika anguckt und durchliest, dann gibt es einen roten Faden, der sich durch alle noch so grundverschiedenen Geschichten zieht: Das Selbstbewusstsein, so zu sein wie man selber sein m&#246;chte.</p>
<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendein anderes Land geben kann, wo jeder - und zwar wirklich jeder - sein Ding durchziehen kann. Okay, es gibt Ecken, wo der eine oder andere Lebensentwurf vorherrscht, aber du wirst immer einen Ort finden, an dem Gleichgesinnte leben oder wo du zumindest ungest&#246;rt bist. Und so etwas ist gro&#223;artig! Vielleicht liegt es daran, dass Auswanderer normalerweise nicht gerade das Prekariat ihrer Herkunftsgesellschaft sind, vielleicht auch einfach nur daran, dass es Platz in H&#252;lle und F&#252;lle gibt - aber in Amerika kann man seinen Traum eben leben; in Deutschland auch, aber nur in engen Rahmen.</p>
<p>Danke Sara! Danke daf&#252;r, dass du einen solchen Beitrag geschrieben hast. Denn es gibt auch heute noch Deutsche, die Amerika m&#246;gen. Nicht Bush, nicht Al Gore, Hillary Clinton oder den Antiterrorkrieg. Sondern das Land und f&#252;r was es steht!</p>
<p>(Das &#8220;God Bless America&#8221; spare ich mir jetzt mal. Das w&#228;re dann doch zu pathetisch&#8230;)</p>
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