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Zeitgeist/Popkultur

The Bourne Ultimate

09.10.07 | 11 Comments

Wäre mein Leben ein Film, wäre er The Bourne Identity. Oder The Bourne Supremacy. Oder The Bourne Ultimatum. Wisst ihr was? Er wäre alle drei zusammen. So macht’s am meisten Sinn, würde ich behaupten.

Ich will gar nicht so viel vom Film faseln, der war bombig und hat mir sehr viel Spaß gemacht (insbesondere meiner Fantasie), aber irgendwer findet den sowieso scheisse und wird mir widersprechen, andere werden mir zustimmen aber irgendwie auch nicht und sowieso, man findet im Internet ganz bestimmt viel bessere Zusammenfassungen und Kritiken als ich je eine schreiben könnte.

Ich bin ja eigentlich auch kein großer Matt Damon Fan. Ich find den hässlich (bis auf ein paar kleine Einstellungen, wo man ihn sicherlich als “aktzeptabel” abschieben könnte; und tausend Mal lieber als Ben Affleck ist er mir sowieso) und unsympathisch, und sehr überzeugt von seinem schauspielerischen Talent bin ich ja nicht. Jedoch ist er einfach perfekt für die Rolle des Jason Bourne.

Das war meiner Meinung nach ein gelungener Abschluss der Story, und ich hoffe ganz ehrlich dass es keinen 4. Teil gibt, denn besser kann es einach nicht werden, und wenn doch, dann eben nicht MEIN besser… obwohl ich ja schon irgendwie die Hoffnung habe, nochmal so einen spannungsgeladenen Film zu sehen (der letzte, den ich so gut fand, war Lucky#Slevin, kurz gefolgt von Smokin’ Aces und Crank).

Hey, zugegeben: Die Story hinkt an manchen Stellen, war hin und wieder sehr auf Repitition bedacht, so Sachen, die mir meistens bei Fortsetzungen nicht gefallen. Wie beim ersten Star Wars Film ist auch Bourne Identity der einzige in der Reihe, der auch wirklich alleine stehen kann; die anderen beiden folgen eben. Nervt irgendwie. Bourne Supremacy war ein guter, spannender Actionfilm, aber ein Lückenfüller- während Ultimatum die Antworten lieferte, die der 2. Teil eben aufwarf. Mir gefiel er auch trotz der zitternden Kameraführung, die zwar nötig war, um Bourne’s eigene Disorientierung zu verstärken, aber bei mir beinahe epileptische Anfälle auslöste.. der Film war gut. Jason Bourne ist mein James Bond. Und jetzt reden wir bitte nicht über die Initialien- bleiben wir bei ER WAR GUT.

Und das lag - mal wieder - nicht zuletzt an einem großartigen Song, der mit großem Erinnerungspotential am Schluss des Filmes verwertet wurde. Ich bin nämlich eigentlich auch kein großer Moby Fan. Aber “Extreme Ways” ist eine monströse Gänsehaut bei mir. “Extreme Ways” ist meine Lebenshymne. Das passt auch irgendwie zur ganzen Agenten-Story. Hab ich eigentlich jemals erzählt, dass ich mir früher nichts sehnlicher gewünscht habe, als Agentin zu sein/werden? Ich meine, die Verführungsnummer á la Alias hab ich drauf, sicher. Und das mit dem kurzen Schwarzen und dem Eiertritt auch. Fehlt nur noch das logische Denken und die ganzen anderen, relativ wertlosen Skills, die man für so einen Job braucht.

Hm. Oder lieber weiter Moby hören und davon träumen, eine sehr wichtige Person zu sein.

PS: Also die Storyline mit Nikki Parson war ja mal total für’n Arsch. Ich wollte Liebe! Sex! Herzschmerz! FRAUENSCHEISSE HALT! Und was krieg ich? Ein kleines Deja Vu und, falls ihr zwischendurch auf Toilette gehen müsst, die Stelle in der Nikki & Jason im Hotelzimmer sind ist perfekt, für zwei Minuten passiert nämlich nichts.

PPS: Und ja, ihr habt recht, ich kann keinen Film genießen ohne ein bisschen Eye Candy. Aber dafür sorgte der hübsche “Edgar Ramirez” (was ein Name!) als Super-Killer. Tja. Der darf jetzt erst mal ein bisschen in meinem Kopf bleiben…

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