Heute war die Schule ausnahmsweise Mal sehr erquickend. Liegt u.A. auch daran, dass ich die ersten beiden Stunde gekonnt “verpennt” habe (welch Zufall dass ich den Vokabeltest verpassen musste! Dabei habe ich doch so ausführlich gelernt!), aber das werden wir jetzt einfach mal ignorieren.
Also, in der 3. Stunde, eigentlich Deutsch-LK, wurde Kuchen gegessen und gewisse Tutoriumsgeschichten geklärt, da nämlich in der 4. und 5. Stunde eine Vorlesung angesetzt war. Eine Pflichtveranstaltung für die ganze Schule. Um ehrlich zu sein hätte es mich wohl kaum gejuckt oder interessiert wer wem was vorliest, allerdings wollte ich auch noch nicht nach Hause gehen (und meinem entzürnten Vater in die Arme rennen) und so blieb mir nichts anderes übrig außer da zu bleiben und zu leiden.
Dann stellte sich allerdings heraus, das kein Geringerer als Benjamin Lebert, erfolgreicher Schriftsteller und Hobbytrottel vom Dienst, die Show schmeissen sollte. Benjamin Lebert, 24 Jahre alt, hat mit 16 seinen ersten Erfolgsroman “Crazy” veröffentlicht. Ich habe dieses Buch (und den Film) wirklich sehr gerne gelesen (gesehen) und war wirklich positiv überrascht, den guten Benjamin also da sitzen zu sehen.
Also ich muss eins sagen: Der Typ ist lustig. Trottelig-süß-lustig. Auf eine sehr kindliche, und teilweise sehr pseudo-philosophischen Art. Seine Lieblingswörter waren u.A. “Liebe” und “Herz”, seine Sprüche voller Kitsch. Er erzählte uns ein bisschen über die Schule - wie scheisse sie doch ist - und über das Leben und später dann las er uns aus seinem neuesten Buch, “Kannst du” vor. Um ehrlich zu sein fand ich das Buch, oder die Passagen die er vorgelesen hat, ziemlich für’n Arsch. Und ein begnadeter Schriftsteller ist er auch nicht gerade. Nichtsdestotrotz war es lustig und der Typ hat ein paar coole Sprüche drauf. Ich konnte mich im Endeffekt nicht dazu reissen, Geld für das Buch auszugeben, habe aber ein Foto gemacht. Ich fand jedenfalls, das er gut genug dafür aussah.

Also liebe Kinder, merkt euch: Wenn ihr Schule schwänzen wollt, dann tut es einfach und denkt nicht darüber nach, was ihr verpassen könntet.
Tags: schule
ich fand ihn süß´….und was er vorgelesen hat hat mir auch gefallen.
Ist ja auch gut so! Was er geschrieben hat war ja kein Mist und durchaus amüsant, ich kann dem nur nicht viel abverlangen… Freizeitmäßig würde ich es halt nicht lesen.
wooohooo… und auch wenn der typ mich so gar nicht vom hocker reisst hast du damit hundert mal mehr erlebt als ich heute