« Wo-hooo, EKEL ESSEN!
» Die Unfähigkeit, Worte zusammenhängend aneinander zu reihen.

Im Internet, Zeitgeist/Popkultur

Ein bisschen mehr Electro!

10.31.07 | 10 Comments

Yo. Und dieser Homie hier- Alexander Marcus, ein Name, der für immer in ein Gehirn eingebrannt sein wird wie die Bremsspuren in meinen Tangas- der hat einen ganz neuen Musikstil entwickelt.
Wahrscheinlich alleine. Für solche Genialität gibt es nur ein Wort: PANIK.

Dabei fällt mir auf, wie viel man in einem Musikvideo richtig machen kann:

  • Keine hübschen, überdurchschnittlich gut gebauten und wunderschönen Frauen; nein, die knallharte, brutale Realität in Form von einem abschreckendem ETWAS, komplett frauenUNÄHNLICHEM, muss her. Ich schwöre euch, dass es kein besseres Mittel zur Verhütung gibt. Könnte man sich davon nicht als Rapper eine Scheibe abschneiden?
  • So ein strahlendes Lächeln- wer möchte nicht auch so eins? Und hier ist ganz klar: Botox ist gut für die Mimik, nicht schlecht, so wie es alle immer propagieren. Mehr Botox, mehr Zähnebleachen, dann sehen wir alle so proper jung und frisch aus.
  • Die Location ist ideal für solch ein künstlerisches Video. Ein Hauch von Realität, ohne übertrieben zu wirken. In einem Zeitalter der Reizüberflutung, in dem wir von jedem Scheiss genau das Doppelte auf’s Auge und auf’s Ohr kriegen, ist die Reduktion, ja die gänzliche Abstrahierung ein Zeichen für Genialität. Gegen den Strom schwimmen! Nach dem Vorbild von Big Brother wird uns Real Life jetzt auch in der Musikwelt konkret rübergebracht; und wer hätte es gedacht, AUCH IN MECKLENBURG-VORPOMMERN GIBT ES REAL LIFE!
  • Dieser Tanz. Scheiss auf Breakdance, Tecktonic, Stomp The Yard, ober die Hip Hop Moves. Nein. Es ist Electro-Robo im A-Marcus Style. Besonders gut betont sind die Beine. In dieser wunderschönen Hose, die natürlich Vorbild für den kommenden Trend im Sommer darstellt, kann aber auch nichts schlecht aussehen.

Eins würde ich den netten Alex ja schon mal gerne fragen, auch wenn so ein beschäftiger VIP bestimmt viel zu viel zu tun hat, um auf mich Rücksicht nehmen zu können.
Das würde dann so aussehen:

“Herr Marcus, sagen sie, meinen Sie das eigentlich ernst- superschlechte und trashige Electro-Beats verbunden mit deutscher Schlagermusik?”
“JA, finden sie diese neue Innovation nicht au…” KLATSCH. Bis hierhin und nicht weiter.

Ist das allerdings eine scherzhafte Satire auf die heutige Popkultur, dann sag ich Respekt. Aber anscheinend ist das ja keine. Aber hey, Hoffnung stirbt zuletzt.

Da lob ich mir doch Lexy & K-Paul.

related

10 Comments

have your say

Add your comment below, or trackback from your own site. Subscribe to these comments.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

:

:


« Wo-hooo, EKEL ESSEN!
» Die Unfähigkeit, Worte zusammenhängend aneinander zu reihen.
Close
E-mail It