
Das hier ist Jana. Jana hat mir in den letzten 2 Wochen fast jeden Morgen den Tag mit jeweils 7 Stunden Cartoon-Manie versüßt. Das lag daran, dass ich auf Jana aufpassen sollte, während ihre Eltern, gute Bekannte von mir und meinem Bruder, arbeiten musste. Somit habe ich aus wohltätigen Zwecken auf den besten Teil meiner Ferien verzichtet (nämlich der Teil, an dem ich morgens nicht aufstehen muss). Allerdings muss ich zugeben, dass ich wahrscheinlich eher eine Belastung war als eine große Hilfe; wie schon erwähnt, Jana zwang mich dazu, Cartoons zu gucken, stundenlang (und hat sich eigentlich je ein Erwachsener damit auseinandergesetzt, was für eine SCHEISSE so auf Super RTL eigentlich läuft? Nick, Kika, schön und gut- aber Super RTL ist ja wohl der Trash der Kinderkultur!). Ich durfte auch niemals umschalten. So viel war mir mein Leben dann doch wert. Von langen Kinderfingernägeln zerkratzt zu werden hebe ich mir dann für andere, risikoreichere Abenteuer auf.
Aber Jana ist ein bestechlicher Engel, und somit habe ich meine Zeit eigentlich nur schlafend verbracht. Und zwischendurch bin ich aufgestanden und habe eine Zigarette geraucht. Oder mit Jana Kinderfilme geguckt. Fantastic Four zum Beispiel. Oder Ong Bak. Oder Fluch der Karibik III. Jana hat das gut verkraftet. Ich finde Kinder “mit Migrationshintergrund” cool. Da ist es wie in meiner Kindheit: Maul halten, Fernsehen gucken. Malen ist was für Lauchs.

Das bin ich, bevor ich Party machen gehe. Zumindest ist das ein Teil von mir. Nämlich der Teil, der ständig verläuft: Kajal. Macht aber nichts, sieht man nachts sowieso nicht. Die Erfahrung durfte ich in den letzten 2 Wochen auch ausgiebig machen: Nämlich nächtliche Aktivitäten! Ich habe noch nie mit so vielen Menschen so viel erlebt, was auf Konversation und zwischendurch auf laute Musik basiert. Insbesondere gefallen haben mir das Orange in Darmstadt und, naja, der Rest wie immer. Außerdem gab es ingesamt diese Ferien vielleicht 3 Nächte, an denen ich nüchtern war (heute inklusive). Ich finde, dass das ein respektabler Status ist, den ich bis nach meinem Abitur wahrscheinlich nicht mehr einholen werde. Pi mal Daumen gingen dafür ca. 53 Liter Äppler mit Fanta drauf, aber immer noch eine günstigere Variante als Vodka-E, auch wenn es ab und zu länger dauert, bis man den angesoffenen Super-Zustand erreicht (meistens kurz bevor ich müde werde und wie ein Baby zu Bett sinke). Ich weiß jedenfalls jetzt, dass man alkoholisiert am besten mit Menschen reden sollte, denen man schon immer mal was sagen wollte (wie zum Beispiel: Ich liebe dich. Was man nicht sagen sollte ist: Ich liebe dich immer noch. Kam diesmal aber nicht vor, dank dem Allmächtigen). Und außerdem konnte ich feststellen, dass es manchmal gar keine Clubs, Bars oder Restaurants braucht, um glücklich zu sein. Manchmal muss man die Langweile eben umarmen, einfangen und würdigen, um richtig aus sich rausgehen zu können. Ja. Langweile ist die Essenz des Lebens. Das Rad wurde nur aus Langweile erfunden.
Zumindest bin ich der Meinung, dass das so ist. Diese kann man zwar anzweifeln, aber ich würde das nicht empfehlen.

Tja, und das bin auch ich. Ich in meinem Urzustand. Ist jetzt zwar sehr narzisstisch, dass von drei Bildern zwei mir selbst gewidmet sind, aber ich muss sagen, statistisch gesehen komme ich persönlich in meinem Leben öfter vor als alle anderen, deshalb habe ich auch ein Bild mehr verdient. Ich entschuldige mich auch für den Blick, der mich nicht gerade im besten Licht zeigt. Aber das macht nichts, weil ich euch einen Einblick in meinen Alltag beschaffen wollte, und den habt ihr jetzt. So sehe ich aus. Wenn ihr mir auf der Straße begegnet, sehe ich so aus, zumindest der linke Teil meines Gesichts. Eigentlich wollte ich ja Bilder von meiner neuen (sehr blonden) Frisur hochladen, aber ich dachte mir: Kein Mensch beachtet die Frisur bei so einem Furzgesichtsausdruck, und deshalb muss der entsprechend gewürdigt werden. Jawohl.
Ab morgen ist es leider vorbei mit meinem legéren Leben als Partymacher und Langweileliebhaber. Ab morgen heisst es Marathon-Mathe, was ja nicht nötig gewesen wäre, wenn ich mal irgendwas für die Schule gemacht hätte. Aber im Stress zu arbeiten macht viel mehr Spaß, ist effektiver und bringt auf Dauer mehr als das zeitige Vorrausplanen. Das behalten wir mal den ganz Ordentlichen vor. Die mit den weißen Gartenzäunen und den Golden Retrievers die alle “Luna” oder “Lucky” heissen. Ist aber nicht schlimm, wirklich nicht. Bin halt nur nicht ich.
A propos Ich (frei nach dem Motto “das Thema haben wir aber schon lange nicht mehr angesprochen”..): Ich, meine Wenigkeit quasi, habe jetzt schon ein Januar-Lieblingslied. Könnte man jetzt was super Elektronisches oder voll Alternatives erwarten, was auch der Fall ist wenn man nach Qualität und Inhalt und Funktionalität geht, aber den Ohrwurm plus Menstruationsbonus-Award geht diesmal definitiv an Bleeding Love von Leona Lewis.
LEONA LEWIS - BLEEDING LOVE (VIDEO)
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Ist halt nicht jeder so ehrlich wie ich.
Tags: ferien, ich, musik, video



Ich hab nur Golden Retriver gelesen. Die sind ja so süüüüüüß u(ô_Ô)o
Und nu jammer nicht, du hast nichtmal mehr ein halbes Jahr vor dir. Danach: Parchty! Und dann Berlin. Oder?
’statistisch gesehen komme ich persönlich in meinem Leben öfter vor’
ich steh drauf.. weiter so..
P.S.: Happy new year!
Paul.. für dich is auch alles was ich schreib nur noch Gejammer oder? Ich hab gar nich gejammert diesmal..
Wegen dem Mathe-Marathon…
ich mag auch viel hiphop trash… und tuz-tuz scheiß…