Verbitterung, Samstagabend

27/01/2008

Lange Texte bringen nicht viel, wenn man vor dem Spiegel steht und bemerkt, dass man zum größten Arschloch der Welt geworden ist. Was bringt der Versuch so zu sein, wie man mal war, wenn man sowieso immer anders sein wollte?

Ein kleines, verschüchtertes Mädchen, das alles getan hätte, um die Menschen um sie herum zu befriedigen. Es ist nicht mehr da. Stattdessen sitzt ein kleines, verbittertes Mädchen da, das keine Lust mehr hat, das Schaf zu spielen… selbst zum Wolf geworden, benutzt sie dafür andere.

Ach ja, wie gut dass es dabei nicht um mich geht und so. Hätte ja jetzt in einer großen selbstanalytischen Abhandlung geendet… schreckliche Vorstellung…

There is 1 comment in this article:

  1. 27/01/2008Ella say:

    Ja, kann komisch sein, wenn Innen und Außen oder Bild und Wirklichkeit plötzlich übereinstimmen. ;-)
    Naja, vielleicht rettet Zynismus ja mal die Welt oder so… oder, ganz kitschig: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung! Aber was erzähl ich dir das, das merkwürdige kleine Wolfsmädchen liest ja doch nicht mit.
    Ein schönes Restwochenende noch!

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