Charakterisierung
15/05/2008So, ich bin fertig mit meiner Charakterisierung. Hab sogar tatsächlich die Vorschläge eingebracht. Finde es armselig, dass ich die Scheisse selber machen muss, aber egal, mir bleibt ja nix anderes übrig.
Sehr bezeichnend für Saras mangelhaften Charakter ist die Tatsache, dass sie keine Freunde hat die zuverlässig oder kreativ genug sind um ihre Charakterisierung zu schreiben und rechtzeitig abzuschicken, weshalb sie es selber machen muss und inständig hofft, dass es überhaupt noch mitgedruckt wird. So viel dazu.
Ansonsten kann man sie nur als ein liebevolles Genie bezeichnen, und die Weltherrschaft wird sie sich nicht hart erarbeiten, nein, sie wird ihr nachgeschmissen werden. Sara ist so gut, dass sie auch weiterhin in der 3. Person von sich spricht. Sara mag reiten, schwimmen und lesen. Und gesunde Ernährung. Wenn sie gross ist, wird sie Hausfrau und Mutter und gewinnt nebenbei den Nobelpreis für ein wunderbares Kochrezept. Alternativ könnte sie auch unter einer Brücke der Verdammnis und Drogensucht enden, mit 8 Crack Babies die alle “Abdulla” heissen und einer starken geistigen Zersetzung im Kopfbereich, aber auch nur, weil sie das so will. Sie ist früh an der Unfähigkeit ihrer Mitmenschen verzweifelt und zutiefst unmütig, weil angebracht.
Außerdem ist Sara nicht verantwortlich für den bekloppten Abispruch. Sie stimmte für “Abitur 2008 - Arbeitslos 2009″ und ärgert sich immer noch über diese Entenscheisse.
Ganz abgesehen davon war sie sowieso noch nie gut auf die Schule anzusprechen, weshalb sie die meiste Zeit beim Goldenen M im Ghetto verbrachte und ihr Geld dort in wertvolle Kalorien investierte. Deshalb ist sie jetzt umso glücklicher, 24 Stunden am Tag ohne schlechtes Gewissen mit “Fett Werden” verbringen zu können. Saras natürlicher Lebensraum, in dem sie sich wohlfühlt und den sie liebt und schätzt, ist überall, nur nicht in Rodgau. Wer sie mal beobachten möchte, sollte möglichst nah auf sie zukommen, damit sie beim draufschlagen nicht zielen muss. Soziale Zusammenkünfte verlässt sie prinzipiell nach einer halben Stunde mit den Worten “Ich penn gleich ein ich geh nach Hause”. Sara liebt Batman, Deine Mudda Sprüche und das Internet.
An ihr ist besonders auffällig das Talent zum materiellen Verlust. Sara hat noch nie etwas nicht verloren. Ihren Roller, ihr Handy, ihren Ipod, ihre Hausschlüssel, diverse EC-Karten und Führerscheine, Geld, manchmal vergisst Sara auch den Stoffwechsel und das Atmen, aber das liegt nur daran, dass sie so intelligent ist, dass sie manchmal den Überblick verliert.
Schließlich fassen wir uns kurz: Sara ist ein Nerd, und das ist auch gut so.
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