Weil ich in der letzten Zeit mal wieder so viele Filme gesehen habe, ohne sie eines Kommentares zu würdigen, möchte ich das hier im Schnelldurchgang mal nachholen. Und wer sich fragt, wie ich bei so viel Zeit noch so viel gucken kann, dem sei geraten, die Fähigkeiten eines Cineasten niemals anzuzweifeln. Vor allem, wenn besagter Cineast in einer Videothek arbeitet und gute Kontakte zu Kinomitarbeiter hat (letzteres besteht überhaupt nicht, aber whatever).
Free Rainer: Deutsch und trotzdem irgendwie gut. Bleibtreu überzeugt, obwohl die Story leicht übertrieben ist.
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken: Benno Fürmann kann auch mit geleckter Friese und Moustache gut aussehen. Ansonsten eher zum Gähnen.
Trade: Ein bisschen zu dramatisch, aber intensiv und spannend bis zum Schluss.
Enttarnt: Man glaubt, dass der Film spannend ist, weil man einen Höhepunkt erwartet. Gab’s leider keinen.
Love Vegas: Erwartungen wurden um eine Millionen übertroffen. Selten so einen verdammt lustigen, wenn auch seichten und gegen Ende hin sehr kitschigen Film gesehen. Tränen gelacht.
21: Hatte nichts mit Black Jack zu tun, aber ganz nette Story und cooler Soundtrack.
Tödliche Versprechen: Hat mir nicht sonderlich gefallen. Wirklich, hätte stärker sein können. Trotzdem spannend, und ich liebe Naomi Watts.
The Messengers: Old-Skool Horror. Nicht sonderlich gut, aber wenigstens besser als der ganze Splatterscheiss.
Right At Your Door: Gute Story, gute Umsetzung, aber viel zu sehr mit moralischen Fragen bestückelt, die einem zu krass auf die Nerven gehen und von der Unterhaltung ablenken.
Sex and the City: Kann man sich getrost auf DVD angucken, 2 Stunden sind definitiv zu lang für diese ausgelaugte Serie, und tut mir leid, ich habe noch nie so viele Klischees auf einem Haufen erlebt (gilt auch für den ganzen Kinobesuch). Die Serie rockt, der Film floppt.
Das war’s erstmal, ich weiß nämlich gerade überhaupt nicht was ich noch geguckt habe. Nächstes Wochenende ist auf jeden Fall noch mal Indiana Jones dran, bisher konnte ich noch niemanden mobilisieren, ihn mit mir zu gucken. Drecks Weiber..
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Was ihr Weiber an Sex and the City findet. Nach fünf Minuten Testgucken einer Serienfole gähnend eingeschlafen. Waren in dem Kinosaal eigentlich auch Männer anwesend?
Tjaha, wärste mal gestern mit zum Kinoevent gekommen, dann hättest du Indiana Jones sehen können.

Also die Mathetutorin, bei der ich heute ausnahmsweise mal war, war voll angepisst von den ganzen Weibern, die Sex & The City sehen wollten, als sie gerade Indiana Jones schauen wollte. “Die standen überall herum und haben Prosecco gesüppelt. Das war echt idiotisch!”
Fand ich nett, dass Mathetutorinnen erst mal jedes Klischee erfüllen müssen!
Hatte in Erwägung gezogen in pinker Jogginghose und Feinripp-Unterhemd zu Vorpremiere von “Sex and the City” zu gehen, bin aber leider vorher krank geworden.