Sieben Tage Wach
9/10/2008Ich muss sagen, diese Woche hat mich echt gut gepackt. Vom Umzug über Großstadt bis Uni ist ungefähr alles mit drin gewesen, inklusive der Tatsache dass ich die letzten 4 Tage insgesamt bestimmt 13 Promille hatte und unter einem enormen Schlafmangel leide. Macht aber alles nichts, schließlich ist man nur einmal jung.
Trotzdem bin ich fast am Rande des Tränenausbruchs. Erstens ist die Wohnung, die WG, auf einmal leer- Jules ist nach Hause gefahren, mein einziger Berlin-Kontakt ist gleich mitreingesprungen, und der lustige Teil meiner Wohngemeinschaft ist auch auf Heimspiel. Es ist durchaus etwas anderes, wenn man umzieht, so weit weg von seiner gewohnten Umgebung, wenn die beste Freundin dabei ist, und seit heute morgen ist sie nun weg und ich hab nichts besseres zu tun als zu putzen und mich um bürokratischen Scheiss zu kümmern und Itunes neu zu installieren, was ich sonst nie, NIEMALS machen würde, weil es mich nicht bockt.
Und dabei ist es erst nachmittag.
Vielleicht wird es einfach mal Zeit, loszulassen. Von allem, was man kennt, auch von den guten Dingen. Trotzdem fühlt es sich sehr strange an, alleine zu sein, niemanden anrufen zu können um spontan was zu unternehmen. Und am meisten stört es wenn ich mir überlege wie die jetzt alle daheim Party machen und ich hier sitze. Okay. Ein paar Tage noch, dann ist das auch rum. Hoffentlich.
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