Archive of published articles on Januar, 2007

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Von peinlichen Momenten

31/01/2007

Kennt ihr das, wenn ihr angeheitert seid, euch mit eurem Gegenüber super gut versteht, lacht, flirtet und rumdruckst– und irgendwann kommt der Augenblick, wo er sich rüberlehnt, einem tief in die Augen guckt… und es endlich zu dem lang ersehnten, heissen Kuss kommt?

… ja, ich kenn’s auch nicht. Das liegt vor allem daran, dass mein Gegenüber akustisch nur nicht verstanden hatte, was ich vor mich hingemurmelt hatte.

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Der Schmerz meines Lebens

22/01/2007

Seit zwei Wochen habe ich unglaubliche Zahnschmerzen. Schlafen ging nur noch auf ‘nem Stück eiskaltem Rindersteak und unter starkem Drogeneinfluss (Tylenol, Aleve, Paracetamol, Aspirin, nichts, was ich mir nicht eingeschmissen habe). Dann noch das abendliche Michglas mit Bienenkotze, um wenigstens den Schein von Frieden zu wahren. Natürlich hat es nichts gebracht. Meine Augen sind verquollen und mein Kiefer fühlt sich an wie von einem Gehsteigpanzer durchgenommen.

Anyway- ich habe diese Schmerzen prinzipiell auf meine sich langsam ausbreitenden Weisheitszähne geschoben. Immerhin wachsen die jetzt schon seit einigen Monaten und üben tierischen Druck auf meine Fresshöhle aus. Der Schmerz und die Pein hat sich bis hin in mein Gehirn gebohrt, sodass ich mittlerweile auch noch von behinderten Kopfschmerzen geplagt bin. Und heute war dann alles vorbei: Zu Hause angekommen wurde mir schlecht und gleichzeitig verlor ich unter großem Schmerzeinfluss mein Bewusstsein. Kotzen und Ohnmacht, olé! Stellt euch den geilsten Orgasmus der Welt vor inklusive Tittenspritzen, und das jetzt negativ.

Ich schwör so war’s.

Als meine Eltern endlich nach Hause kamen (wirklich, hängen jeden Tag wie die letzten Penner zu Hause rum aber wenn ich am abnippeln bin haben sie natürlich besseres zu tun), bettelte ich sie an mich zum Mundfriseur zu kutschieren, der mich ansah und direkt wusste, dass ich sterben würde. Mein Zahnarzt ist nämlich ziemlich sadistisch veranlagt; sein Lieblingsspruch ist “Betäubung? Du bist doch keine 12 mehr!”

(Fallen euch auch die ganzen tollen Jugendslangworte auf, die ich neu gelernt habe? Hehehe. Wollte darauf hinweisen. Shit, die Arschkordel zwickt in meiner Nougatspalte.)

Er bohrte ein bisschen rum und eröffnete mir dass es nicht an meinem Kiefer läge, sondern am vorletzten oberen Backenzahn, der anscheinend bis in die letzte Pore verfault ist. Also tot, quasi. Mein Zahnfleisch wandert mittlerweile gen Süden und der Nerv hat sich so entzündet, dass der Doc sich gewundert hat, wie ich überhaupt noch klar denken kann (was ich generell nicht tu. Alles Einbildung.). Aber anstatt dass ich direkt behandelt werde klebt der mir das Teil provisorisch zu, drückt mir ein Antibiotika Rezept und weitere Schmerzmittel in die Hand und sagt “Wir sehen uns am Donnerstag!”.

Ich meine, es ist eine Sache, wenn man zum Arzt geht, weil es einfach nicht mehr erträglich ist und man endlich die Erleichterung spüren will. Aber diese Hürde dann auch ein ZWEITES Mal zu überwinden, mit dem genauen Wissen, dass man den Ort nicht bei Bewusstsein und schon gar nicht in guter Stimmung verlassen (von betreten ganz zu schweigen) wird, ist schon ‘ne psychische Belastung.

Karius und Baktus, alter.

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In ernster Sache.

19/01/2007

Da tritt man ein bisschen Schnee vom Schuh und erwartet nichts spektakuläres- und dann fängt es an zu donnern und eine Lawine von überragender Größe bröckelt herunter. Ziemlich bedrohend. Für eine klitzekleine Sekunde denkt man sich, “Oh Shit. Ich hätte meine Schuhe zu Hause sauber machen müssen.” Diese Gedanken verfliegen ganz schnell, denn das Bereuen hilft bekanntlich niemandem. Man nimmt die Beine in die Hand und rennt. Nicht, dass man entkommen könnte; nur sterben scheint einem auch irgendwie nicht sonderlich attraktiv.

Man rennt, und rennt, und rennt, und rennt, und rennt. Leben verkackt, aber renn trotzdem weiter. Es wird immer schlimmer, aber renn trotzdem weiter. Deine Zukunft ist im Arsch, renn weiter. Die Menschen, die du liebst, lieben dich nicht, renn weiter. Das, was du werden willst, wirst du nie werden, renn weiter. Deine Angst wird nicht verfliegen, renn weiter. Deine Narben werden nicht verblassen, renn weiter. Deine Tränen werden nicht trocknen, renn weiter. Deine Chancen werden auch nicht steigen, aber renn weiter, renn weiter, renn weiter.

Irgendwann begräbt dich deine eigene Schuld, die eigene Last. Nur, weil du nicht warten konntest. Weil deine neuen Schuhe, diese hart erarbeiteten Schuhe, einfach nicht voller Schnee - ich meine, SCHNEE! Wasser! Gefrorenes Wasser, es hinterlässt minimale Rückstände, wenn gar! - sein durften.

Wenn die Prioritäten nicht stimmen, dann stimmt gar nichts mehr. Hey Lawine. Du bist mir so nah, ich kann dich riechen. Und gut siehst du aus. Und irgendwie bin ich müde.

Und weiter.

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Dubai is fucking NUTS!!

15/01/2007

Eine der (mich persönlich) am meisten faszinierenden Städte der Welt ist ausnahmslos Dubai. Die ganze wirtschaftliche Boomphase scheint nie aufhören zu wollen, und der stetig anwachsende Drang nach Expansion und die verlockenden Angebote an Luxus und insgesamt für jeden Touristen durchaus erschwingliche Lebensweise der dortigen Locations wie auch Events ist SO enorm, dass man eigentlich gar nicht weiß, wo man anfangen sollte zu sabbern.

Ja, es fehlt dieser Stadt an der nötigen Kultur, die andere (bedeutend ältere) historische Metropolen bieten können. Paris, Rom, sogar New York tragen so viel Geschichte in sich, dass sie für mich wie Filme sind- Der Pate, Casablanca und Vom Winde Verweht. Klassiker. Und Dubai? Das ist sowas wie Crank. Modern, schnell, flippig und absolut der Zeit angepasst. Das alles gemischt mit einem (für europäische Maßstäbe, nicht für meine) exotisch-orientalischen Hintergrund, sodass diese Stadt noch weiter hervorragt.

Ohne großartig auf die ganzen geschichtlichen und wirtschaftlichen Aspekte ansprechen zu wollen - dafür müsste ich mich selbst erst mal schlau machen bzw. zum Nachdenken kommen, und dafür habe ich gerade keinen Nerv - aber Dubai stellt für mich die Zukunft dar. Eine Stadt, die nicht stillsteht, und eine Stadt, die niemals schläft, vor allem nicht wenn es darum geht, neue, obskure Pläne zu entwickeln und - hier liegt der Knackpunkt - auch umzusetzen. Neu- wie fremdartige Gebäude ragen Monat für Monat, Jahr für Jahr neu empor, Konstruktionen vor denen sich die westliche Architekturwelt anscheinend scheut. Vielleicht liegt es an den staatlichen Subventionen - so wie der steuerfreie Bereich (es ist wirklich ein geographischer Bereich) in den Emiraten, der es neuen Firmen und Startups erlaubt, fast ohne Hindernisse eine Existenz, ein Unternehmen oder ein großartiges Werk aufzubauen. Vielleicht liegt es aber auch an dem arabischen Temperament, oder sogar doch an dem so gemischten? Immerhin sind die meisten Einwohner Dubais Gastarbeiter, Inder, Pakistaner und auch viele Europäer.

Meine eigenen Erfahrungen sind größenteils mit Urlaub verbunden. Als Syrer ist Dubai gar nicht so weit weg, vor allem nicht, wenn dein Onkel dort als Straßenbauingenieur arbeitet (wobei nicht direkt in Dubai, sondern in Abu Dhabi, die Hauptstadt der Arabischen Emiraten). Und so ergibt es sich dann einfach, dass man 2 Wochen dort verbringt und sich die Haut in der brennenden Hitze versengt (bestes Wetter für Urlaub ist wohl in den Herbstwochen- das ist in etwa wie im Sommer bei uns, nur hundert Mal schöner. Im Sommer ist es dort jedoch fast nicht auszuhalten für den “normal-westlichen” Typ; für mich war es der Himmel). Wüstensafaris, Hotelbesuche (ja, man besucht Hotels. Ist irgendwie abnormal, aber ein Tag in einem Hotel dort, ob man dort residiert oder nicht, ist wie ein Tag in einer eigenen kleinen Stadt). Große amerikanisierte Malls zum Einkaufen, als Kontrast kleine Märkte- das Meer, selbstverständlich das Meer! Die Preise sind durchaus erschwinglich, wenn man weiß, was man will und wo man hinmuss, und sicherlich eine große Attraktion bleiben die ganzen, extra für Touristen erstellten Resorts.

Ich weiß gar nicht, wie ich darauf komme, so von Dubai zu schwärmen. Wahrscheinlich ist es mein Fernweh, wobei mich das meistens in ganz fremde Orte dirigieren möchte. Meine Lieblingsstadt ist und bleibt San Francisco, noch nie habe ich mich so in einen Ort verliebt wie dort. Dubai ist wunderbar, gut um zu wirtschaften auf jeden Fall, besser um Spaß zu haben. Obwohl ich damals zu jung war, habe ich auch viel vom Nachtleben mitbekommen- Clubs gibt es en Masse. Aber schön beim alten Araber bleiben, denn so ziemlich überall im Mittleren Osten verbringt man seinen Abnd mit gemütlichem Essen und einer kräftigen Shisha. Die Emiratis haben’s ganz praktisch gemacht: Dort gibt es Essen, Fernsehen, Shisha und Konsolen alles in einem, und zwar alles vom besten. Man kann sich auch in den meisten (eher “kulturellen”) Restaurants direkt nach dem Essen in eine Art privates Wohnzimmer legen und eindösen. Das macht man nämlich dort auch: Siesta.

Tja, und ich? Ich träume weiter. Denn so schnell komme ich dort auch nicht mehr hin. Hier ist noch ein sehr lustiger/interessanter Link zu einer schlecht gemachten Website, die allerdings genau mein Erstaunen ausdrückt und vor allem die neuen Pläne präsentiert, die die “verrückten” Dubaianer mal wieder in den Startkästen haben.
Ich weiß gar nicht, ob Startkasten ein Wort ist.
Startkasten?

Hä?

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Ich Betäube Mich

14/01/2007

Ich fahre Auto und höre meine Musik. Meine Musik, mein Herzzschlag. Jeder Ton spricht aus einer Ecke meiner Seele, und so sitze ich nun da, der Verkehr zieht an mir vorbei und mittlerweile ist jeder Griff und jede Bewegung so routiniert, dass ich nicht mehr hinsehe. Ich blicke durch.

Und es kommt eine einzige Stelle in einem Lied, und für wenige Sekunden- nicht einmal Sekunden, einfach nur ein Moment der nicht in der Dimension “Zeit” auszudrücken ist, weiß ich einfach nicht, was ich fühle. Fühlen muss. Fühlen sollte. Oder soll ich gar nicht?

Ich muss lächeln aber gleichzeitig verspüre ich diesen Drang, zu weinen. Ich will dieses Gefühl konservieren, einpacken, nie wieder auspacken, weil es so verwirrend ist und kein Mensch jemals verstehen wird, worum es mir jetzt eigentlich geht. Es ist wie eine flauschige Decke, die dreckig ist, und soll ich jetzt den Schmutz vergessen und mich dieser Weichheit hingeben, oder soll ich mich, angewiedert und von meinen Sinnen übernommen, wieder distanzieren?

Seufzen. Ich muss seufzen, und jetzt wieder lachen, weil es so unwirklich und so lächerlich ist. Nein, alles ist falsch. Alles läuft absolut in die falsche Richtung. Aber gleichzeitig bin ich froh, dass überhaupt irgendwas läuft, und dass es irgendwie vorwärts geht- auch wenn vorwärts nicht immer gut ist. Nur stillstehen, das will ich nicht mehr, das will ich nie wieder, und so biege ich von meinem Kurs ab.

Erstmal tanken.

“I met Horatio five years ago
Outside of Munich on the way to Rome
It was 45 degrees and i could barely breathe
He waved and said “Hey come sit by me”
I was scared at first cause when he spoke it wasn’t very soft
He told me about the life long love of his heart
Had a t-shirt on that said “we’re all gonna die alone”
I still believe that’s true oh i truly do”

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On another note:

8/01/2007

Leute, die so tun. Egal was. Irgendwelche Gangstarapper, Schicki-Micki-Tussen oder Skaterboys, egal was es ist. Leute, die so tun, können mich mal am Arsch lecken.

Leute, die so tun als ob sie deine Freunde sind. Man sieht sich und es heisst ,”Hey!” Küsschen hier, Küsschen da, “verdaaaammt, wir haben uns so lange nicht mehr gesehen, ist ja net mehr feierlich! Meld dich doch mal!”, und ab sind sie wieder. Klar, und die nächsten 3 Wochen hört man wieder kein Wort von ihnen, und wenn man sich selbst meldet, “oh, nein, heute habe ich keine Zeit, wir gehen ins Kino…”. Ach, in den Puff geht ihr, ohne mich? Sicherlich, ich meld mich dann mal.

Harte Supersäufer, die das größte Maul haben. “Achtundzwanzig Shots! ACHTUNDZWANZIG! Ich konnt nimmer stehen, aber scheiss drauf”, und nach dem ersten Schluck Sangria schon fast losreihern.

Party People. Das sind die schlimmsten. Man will was unternehmen, egal was, auf, lass in den Club gehen, dance dance revolution und so! Aber nein, geht ja nicht.. “nee, keinen Bock, ich will chillen, aber nächste Woche, nächste Woche auf jeden Fall!” Und was ist nächste Woche? “Nee, echt nicht..” Und drei Tage später, “ja klar war ich beim Event! War doch riesengeil!”, aber ich bin mir ziemlich sicher dass ich die Person dort nicht gesehen habe.

Oh, und natürlich die super süßen, die so nett sind, hilfsbereit, “kannst immer zu mir kommen, wenn du was brauchst”, und wenn man dann mal was braucht? “Oh, nee, keine Zeit, echt ey.. ich würd ja SO gerne… und am Telefon ist Mathe nicht leicht zu erklären, wirklich.” Ja, ich weiß. Wirklich. Ist halt so.

Die Stahlharten. Auch so eine Kategorie. Bloß nichts an sich ranlassen, immer schön sarkastisch bleiben, wie, war doch nur Spaß, hab ich dich verletzt, ohhhh tut mir aber leid.. und wenn man sie auf dem falschen Fuß erwischt fangen sie an zu heulen und sich die Arme aufzuschneiden. So ist es doch, oder? So ist es doch immer.

Scheisse, es fuckt mich so tierisch ab. Legt die Affenkostüme weg und macht mir mein Leben nicht so verdammt schwer. Und nein, ich will dich nicht mehr sehen, du abgefuckte Floskelmaschine. Ich will weder dich sehen noch das Pack, dass du hier anschleppst, das ständig so tut, als wäre es interessiert. Fickt euch doch alle selbst in den Arsch, dann könnt ihr sehen wie es ist, das Bumsen.

(Und nein, ich will auch nicht auf deinen Geburtstag, nur weil ich in der Runde stand, als du die Einladungen verteilt hast. Scheisse, verpiss dich endlich!)

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Gefährlich, unsere Filmkultur.

5/01/2007

Seit 10 Minuten höre ich von draußen her Sirenen und Alarme und Autos, die vorbeirasen. Nicht direkt bei mir am Haus - selbst bei der größe dieses Kaffs wohn ich immer noch am Arsch der Welt - aber nah genug, um Gänsehaut zu kriegen. Ich stelle mir vor, wie es nächste Woche zu Schulanfang sein wird, wenn jeder betuschelt, was wohl passiert ist. Die Gerüchteküche wird brodeln, R-Town ist in Gefahr, Terroristenanschläge oder irgendwelche Pseudo-Amokläufe werdens wohl gewesen sein, ja ja! Sie tuscheln und jeder fügt der Story noch etwas hinzu, “jaja, diese Frau wurde von einer Horde pyromanischer Analvergewaltiger auseinandergenommen”, und im Radio wird dann berichtet, dass die Frau aussagt, es hätte “sich angefühlt wie rückwärts kacken!”.

Eltern werden sich weiterhin um ihren Ruf kümmern, abstreiten, dass sie jemals ihren Kindern erlauben würden, sich nachts rumzutreiben, sich Sorgen machen um ihre geliebte Brut- als ob Kinder nicht von alleine Superriesenarschlöcher werden könnten. Dann gibt es den Sündenbock, wie immer, der es angestellt hat, haben muss, irgendwer ist doch immer der Depp vom Dienst. Die Zeitungen drücken nur vage Vermutungen über das aus, was geschehen ist, die Polizei liefert kein Statement weil der Täter oder diese bluttrinkende Horde von Monstern noch nicht gefasst wurde.

Aber was erzähle ich da. Im besten Falle ist einfach eine Kuh aus der Herde entwischt, selbst die konnte die Langweile in dieser vereinsamten Stadt nicht mehr ertragen. Dies wird dann mit einem Sonderkommando a la SWAT Team begrüßt, gibt ja sonst nicht viel, was man machen könnte.

(Aber schön wärs gewesen.)

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Warum ich blogge (ist eine lange Geschichte).

2/01/2007

Torschtl hats mal wieder richtig dicke, meint, er müsse mir hier noch ans Bein pissen. Ich fang kein verdammtes Stöckchen; ich folge keinen dummen Bloggertrends die sich ausschließlich damit befassen, ein Linknetzwerk zu erstellen- wobei ausschlaggebend für meine Antipathie eher dieser pathetische Name ist. Stöckchenwerfen? Bin ich ein Dackel oder was?

Okay, es tut mir leid. Ich bin mordsangepisst, weil mein Buch irgendwie nicht das wird, was es werden soll und ich wahrscheinlich noch in 10 Jahren an “Tag 5″ sitze und nicht weiß, wie es mit der Story weitergeht. Und außerdem geht mein PC nicht, weil der Bildschirm kein Signal empfängt, und 15 Gigabyte komplett aussortierter Musik sind somit mehr oder weniger im Arsch. Ich habe in den Stunden der Einsamkeit voriger Woche Albumtitel hinzugefügt, neue und konkrete Wiedergabelisten erstellt, zig Millionen neue Sachen geladen… und was ist übrig? Nichts. Verdammt. Noch. Mal. NICHTS. Ja, ich bin tierisch angepisst. Und das ist auch mitunter einer der Gründe, warum ich blogge, wo wir auch wieder beim Thema wären. Ich will keine Spiele spielen, ich finde das Thema einfach nur mal gut. Und ich werde das behinderte Drecksstöckchen auch nicht weiterwerfen, jeder darf sich von allen Themen hier jederzeit bedienen.

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