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	<title>Comments on: Amerika, Amerika&#8230;</title>
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	<description>der Rave geht weiter</description>
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		<title>By: Sebastian</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/weltkulturerbe/amerika-amerika/comment-page-1/#comment-274</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 07:03:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist bestimmt der Evil Twin von Everwood ^^</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist bestimmt der Evil Twin von Everwood ^^</p>
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		<title>By: rollmops</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/weltkulturerbe/amerika-amerika/comment-page-1/#comment-277</link>
		<dc:creator>rollmops</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 15:42:22 +0000</pubDate>
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		<description>Deadwood könnte dir wirklich gefallen, denn allein schon der exzessive Gebrauch aller möglicher Schimpfwörter ist ein Genuß! :)

Man muss der Serie aber ein paar Folgen Anlaufzeit geben, dann packt sie einen aber spätestens mit der 3. oder 4. Folge. Sollte es in jeder besser sortierten Videothek geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deadwood könnte dir wirklich gefallen, denn allein schon der exzessive Gebrauch aller möglicher Schimpfwörter ist ein Genuß! :)</p>
<p>Man muss der Serie aber ein paar Folgen Anlaufzeit geben, dann packt sie einen aber spätestens mit der 3. oder 4. Folge. Sollte es in jeder besser sortierten Videothek geben.</p>
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		<title>By: Lucky#Slevin</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/weltkulturerbe/amerika-amerika/comment-page-1/#comment-276</link>
		<dc:creator>Lucky#Slevin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 15:06:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, Sebastian hat hier das wahre Wort gesprochen: Kind der 80er! Jetzt mal ohne Scheiss, die heutige Jugend weiß die USA gar nicht mehr zu schätzen. Die WM hat uns unseren Nationalstolz wiedergegeben.. juhu. Äh.

Und Rollmops- das sind drei wirklich gute Beispiele dafür, dass man sich hin und hergerissen fühlen kann und darf. Ich habe zumeist das Gefühl, dass amerikanische Menschen sich wirklich -individuell natürlich- einer Sache obsessiv verschreiben, sei es der Beruf, ein Hobby, eine Einstellung- whatever. Und das leben sie dann durch und durch auch aus. Das mache ich dann immer an den typischen Cops fest. Cops sind eben die einzige Gang, die es in den USA noch gibt. Ist zwar auch ein verallgemeinderndes Urteil, aber im Großen und Ganzen ist es eben dieses Bild, das seine Vorteile und seine Nachteile vermittelt.

Deadwood? Habe noch nie davon gehört. Ich werde mir bei Gelegenheit die erste Folge anschauen, danach entscheide ich :) Ich bin da so ein kleiner Serien-Nazi... ich mag irgendwie Serien kaum/selten/wenn dann echt obsessiv. Bin halt typisch amerikanisch.
;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, Sebastian hat hier das wahre Wort gesprochen: Kind der 80er! Jetzt mal ohne Scheiss, die heutige Jugend weiß die USA gar nicht mehr zu schätzen. Die WM hat uns unseren Nationalstolz wiedergegeben.. juhu. Äh.</p>
<p>Und Rollmops- das sind drei wirklich gute Beispiele dafür, dass man sich hin und hergerissen fühlen kann und darf. Ich habe zumeist das Gefühl, dass amerikanische Menschen sich wirklich -individuell natürlich- einer Sache obsessiv verschreiben, sei es der Beruf, ein Hobby, eine Einstellung- whatever. Und das leben sie dann durch und durch auch aus. Das mache ich dann immer an den typischen Cops fest. Cops sind eben die einzige Gang, die es in den USA noch gibt. Ist zwar auch ein verallgemeinderndes Urteil, aber im Großen und Ganzen ist es eben dieses Bild, das seine Vorteile und seine Nachteile vermittelt.</p>
<p>Deadwood? Habe noch nie davon gehört. Ich werde mir bei Gelegenheit die erste Folge anschauen, danach entscheide ich :) Ich bin da so ein kleiner Serien-Nazi&#8230; ich mag irgendwie Serien kaum/selten/wenn dann echt obsessiv. Bin halt typisch amerikanisch.<br />
;)</p>
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		<title>By: rollmops</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/weltkulturerbe/amerika-amerika/comment-page-1/#comment-275</link>
		<dc:creator>rollmops</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 10:37:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war bis 9/11 auch dabei, dieses faszinierende Land kennenzulernen, bin aber immer noch in den scheinbaren Widersprüchen hin- und hergerissen.

Einerseits ist es beneidenswert zu sehen, wie selbstbewusst die Amerikaner ihrem Land gegenüber wirken, und selbst leidenschaftliche Kritiker nie am ganzen System an sich verzweifeln, wie das in Deutschland gern gemacht wird.

Andererseits sind es aber so kleine Erlebnisse quer durch das Land, welche bei mir dann aber weitere Neugierde nach den Ursachen solchen Verhaltens geweckt hatten. Drei Beispiele:

Kalifornien, irgendwo in der Provinz

Mitten in einem dieser anonym gewordenen Riesenkaffs der Sierra Nevada konnte ich einen Polizeizugriff beobachten. An einer menschenleeren Strassenkreuzung, die Dämmerung hat gerade eingesetzt, aus drei Polizeiautos nähern sich sechs Polizisten mit aktiviertem Teaser und gezogener Waffe ganz langsam einer Parkbank. Dort verharrt der Verbrecher: ein zusammengesackter Betrunker im Halbdelirium.

Ich stand da nur rum und wartete bis die eine Polizistin Zeit hatte, auf meine Frage nach dem Weg zur naechsten Buecherei zu antworten. Natuerlich ist mir auch klar, warum die Bullen da so angespannt vorgehen - weil sie einfach nicht einschaetzen koennen, ob der Typ vielleicht eine Waffe traegt, und ploetzlich um sich ballert.

Ich frage mich aber nach wie vor, wie weit es in einem Land gekommen ist, in dem ein Polizist nicht einfach unbefangen mehr auf einen Bürger zugehen kann, ohne gleich davon ausgehen zu müssen, von dem erschossen zu werden...

New York City

Auf dem Rückweg von Flushing nach Manhattan in der S-Bahn mache ich zwischen zwei Wagons stehend Fotos von den Graffitis Brooklyns. Ich hatte auf der Hinfahrt dauernd Leute zwischen den Wagons stehend gesehen, meist weil sie einfach eine geraucht haben.

An einer Station steht plötzlich ein Cop an der Tür, mit ausreichend Sicherheitsabstand zu mir und der Hand an seiner Waffe (noch nicht gezogen, immerhin). Er deutet mir an, sofort auszusteigen. Ok ok, ich will ja nicht gleich erschossen werden, also raus. Meine Freunde verdrehen derweil die Haelse, waehrend die S-Bahn mit ihnen davonbraust.

Er labert nur was von wegen das waere verboten, was ich hier in der Stadt zu suchen habe und ich müsse Strafe zahlen. Ob ich mit 50 $ einverstanden bin. Klar, prima, sehr geil - passt genau in mein Urlaubsbudget, bloede Ratte!

Egal, während er also versucht, meine Daten dem Personalausweis zu entnehmen (der dreisprachig alle Infos bereithält, er aber nicht in der Lage ist, die englischen Wörter zu identifizieren), parke ich aus Langeweile meine Hände in der Hosentasche. Das hätte ich nicht tun sollen, denn sofort springt der Cop einen Schritt zurueck, zieht die Waffe und schreit &quot;Hands off!&quot; oder sowas ähnliches. Ähm, ok ok, chill baby, ich also Hände raus und hoch.

Kalifornien, irgendwo nördlich von San Francisco

Wir haben uns in einer privat vermietetn Wohnung in Strandnähe eingemietet. Die Vermieterin macht einen sehr sympathischen Eindruck, und gehörte wohl mal der Hippie-Szene an. Im Garten hat sie einen Top-gepflegten VW-Bus (Bully) stehen, und vor dem Haus verrotet ein alter VW-Käfer. Also wirklich recht sympathisch ;)

Ich unterhalte mich immer sehr gerne mit ihr, wenn ich ihr begegne. Und sie erzählt mir, dass sie einige Jahre auch in Deutschland gelebt hatte, weil ihr verstrobener Mann dort stationiert war. Insgesamt wirkt sie auf mich recht liberal eingestellt, wohl aufgrund ihrer Auslandserfahrungen.

Nach ein paar Tagen aber, als sie wohl mehr Vertrauen in mich gefasst hatte, kamen zuerst unterschwellig, dann aber immer deutlicher ein extremer Rassenhass in ihren Äusserungen durch. Als ich bei meinen Nachfragen möglichst neutral und dezent zustimmend blieb, denn mich interessierte was sie damit meinte, kam raus, dass sie der Meinung war, dass sie von der Gelben Gefahr sprach.

Damit meinte sie die unterschwellig in Kalifornien offenbar weiter verbreitete Angst vor der chinesischen Bevölkerung, oder der Wirtschaftsmacht Chinas allgemein. Dasselbe gibt es dort auch in Richtung Hispanics, also der lateinamerikanischen Bevölkerung.

Für mich war das ziemlich erschreckend, zu sehen daß ein offenbar gebildet wirkender Mensch trotzdem so einen populistisch aufgebauschten Rassismus in sich trägt.

Na ja, dank Bush junior ist es mir bislang versagt geblieben hier weiter zu forschen ;) aber unser Bloggerkollege von USA erklärt hilft da mit seinen &lt;a href=&quot;http://usaerklaert.wordpress.com/die-funf-wichtigsten-und-hoffentlich-besten-eintrage/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hervorragenden Artikeln&lt;/a&gt; ganz gut weiter.

Ach ja, der eigentlich Grund meines Eintrags hier war ja eigentlich, daß ich dir Sara die TV-Serie &lt;a href=&quot;http://rollmops.wordpress.com/2006/12/22/deadwood/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Deadwood&lt;/a&gt; ans Herz legen wollte. Sie spielt in der Gründerzeit, so um 1876, und zeigt ganz hervorragend, wie dieses faszinierende Land eigentlich so wurde wie es ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war bis 9/11 auch dabei, dieses faszinierende Land kennenzulernen, bin aber immer noch in den scheinbaren Widersprüchen hin- und hergerissen.</p>
<p>Einerseits ist es beneidenswert zu sehen, wie selbstbewusst die Amerikaner ihrem Land gegenüber wirken, und selbst leidenschaftliche Kritiker nie am ganzen System an sich verzweifeln, wie das in Deutschland gern gemacht wird.</p>
<p>Andererseits sind es aber so kleine Erlebnisse quer durch das Land, welche bei mir dann aber weitere Neugierde nach den Ursachen solchen Verhaltens geweckt hatten. Drei Beispiele:</p>
<p>Kalifornien, irgendwo in der Provinz</p>
<p>Mitten in einem dieser anonym gewordenen Riesenkaffs der Sierra Nevada konnte ich einen Polizeizugriff beobachten. An einer menschenleeren Strassenkreuzung, die Dämmerung hat gerade eingesetzt, aus drei Polizeiautos nähern sich sechs Polizisten mit aktiviertem Teaser und gezogener Waffe ganz langsam einer Parkbank. Dort verharrt der Verbrecher: ein zusammengesackter Betrunker im Halbdelirium.</p>
<p>Ich stand da nur rum und wartete bis die eine Polizistin Zeit hatte, auf meine Frage nach dem Weg zur naechsten Buecherei zu antworten. Natuerlich ist mir auch klar, warum die Bullen da so angespannt vorgehen &#8211; weil sie einfach nicht einschaetzen koennen, ob der Typ vielleicht eine Waffe traegt, und ploetzlich um sich ballert.</p>
<p>Ich frage mich aber nach wie vor, wie weit es in einem Land gekommen ist, in dem ein Polizist nicht einfach unbefangen mehr auf einen Bürger zugehen kann, ohne gleich davon ausgehen zu müssen, von dem erschossen zu werden&#8230;</p>
<p>New York City</p>
<p>Auf dem Rückweg von Flushing nach Manhattan in der S-Bahn mache ich zwischen zwei Wagons stehend Fotos von den Graffitis Brooklyns. Ich hatte auf der Hinfahrt dauernd Leute zwischen den Wagons stehend gesehen, meist weil sie einfach eine geraucht haben.</p>
<p>An einer Station steht plötzlich ein Cop an der Tür, mit ausreichend Sicherheitsabstand zu mir und der Hand an seiner Waffe (noch nicht gezogen, immerhin). Er deutet mir an, sofort auszusteigen. Ok ok, ich will ja nicht gleich erschossen werden, also raus. Meine Freunde verdrehen derweil die Haelse, waehrend die S-Bahn mit ihnen davonbraust.</p>
<p>Er labert nur was von wegen das waere verboten, was ich hier in der Stadt zu suchen habe und ich müsse Strafe zahlen. Ob ich mit 50 $ einverstanden bin. Klar, prima, sehr geil &#8211; passt genau in mein Urlaubsbudget, bloede Ratte!</p>
<p>Egal, während er also versucht, meine Daten dem Personalausweis zu entnehmen (der dreisprachig alle Infos bereithält, er aber nicht in der Lage ist, die englischen Wörter zu identifizieren), parke ich aus Langeweile meine Hände in der Hosentasche. Das hätte ich nicht tun sollen, denn sofort springt der Cop einen Schritt zurueck, zieht die Waffe und schreit &#8220;Hands off!&#8221; oder sowas ähnliches. Ähm, ok ok, chill baby, ich also Hände raus und hoch.</p>
<p>Kalifornien, irgendwo nördlich von San Francisco</p>
<p>Wir haben uns in einer privat vermietetn Wohnung in Strandnähe eingemietet. Die Vermieterin macht einen sehr sympathischen Eindruck, und gehörte wohl mal der Hippie-Szene an. Im Garten hat sie einen Top-gepflegten VW-Bus (Bully) stehen, und vor dem Haus verrotet ein alter VW-Käfer. Also wirklich recht sympathisch ;)</p>
<p>Ich unterhalte mich immer sehr gerne mit ihr, wenn ich ihr begegne. Und sie erzählt mir, dass sie einige Jahre auch in Deutschland gelebt hatte, weil ihr verstrobener Mann dort stationiert war. Insgesamt wirkt sie auf mich recht liberal eingestellt, wohl aufgrund ihrer Auslandserfahrungen.</p>
<p>Nach ein paar Tagen aber, als sie wohl mehr Vertrauen in mich gefasst hatte, kamen zuerst unterschwellig, dann aber immer deutlicher ein extremer Rassenhass in ihren Äusserungen durch. Als ich bei meinen Nachfragen möglichst neutral und dezent zustimmend blieb, denn mich interessierte was sie damit meinte, kam raus, dass sie der Meinung war, dass sie von der Gelben Gefahr sprach.</p>
<p>Damit meinte sie die unterschwellig in Kalifornien offenbar weiter verbreitete Angst vor der chinesischen Bevölkerung, oder der Wirtschaftsmacht Chinas allgemein. Dasselbe gibt es dort auch in Richtung Hispanics, also der lateinamerikanischen Bevölkerung.</p>
<p>Für mich war das ziemlich erschreckend, zu sehen daß ein offenbar gebildet wirkender Mensch trotzdem so einen populistisch aufgebauschten Rassismus in sich trägt.</p>
<p>Na ja, dank Bush junior ist es mir bislang versagt geblieben hier weiter zu forschen ;) aber unser Bloggerkollege von USA erklärt hilft da mit seinen <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/die-funf-wichtigsten-und-hoffentlich-besten-eintrage/" rel="nofollow">hervorragenden Artikeln</a> ganz gut weiter.</p>
<p>Ach ja, der eigentlich Grund meines Eintrags hier war ja eigentlich, daß ich dir Sara die TV-Serie <a href="http://rollmops.wordpress.com/2006/12/22/deadwood/" rel="nofollow">Deadwood</a> ans Herz legen wollte. Sie spielt in der Gründerzeit, so um 1876, und zeigt ganz hervorragend, wie dieses faszinierende Land eigentlich so wurde wie es ist.</p>
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		<title>By: Sebastian</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/weltkulturerbe/amerika-amerika/comment-page-1/#comment-278</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2007 12:56:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ich oute mich hiermit ebenfalls als USA-Fan, auch wenn ich leider noch nie da war, aber es ist mein größter Wunsch. Naja, Kind der 80er halt, da wird einem das eingebläut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich oute mich hiermit ebenfalls als USA-Fan, auch wenn ich leider noch nie da war, aber es ist mein größter Wunsch. Naja, Kind der 80er halt, da wird einem das eingebläut.</p>
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	<item>
		<title>By: Arian</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/weltkulturerbe/amerika-amerika/comment-page-1/#comment-279</link>
		<dc:creator>Arian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 23:17:28 +0000</pubDate>
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		<description>Boah, der Text könnte von mir sein, ich selber war eine Zeit lang in Utah. Immer wenn mich die Leute fragen wie es war, sag ich toll oder geil, wenn sie mich dann aber fragen warum, weiß ich nicht was ich antworten soll, es gibt vieles was einen dort stört, besonders bei den Mormonen in Utah. Aber es hat auch irgendwie etwas, was einen immer wieder gerne zurückfliegen lässt, auch wenn man sein eigenes Geld ausgeben muss. Ich habe lange überlegt warum ich eine Zuneigung zu republikanischen Familien habe, ich konnte es nicht erklären. Viele Amerikaner haben eine merkwürdige Freundlichkeit an sich, die man mag, aber auch irgendwie seltsam findet. Kein anderes Land in dem ich bisher war, gibt einem so ein Gefühl, auch nicht Kanada. Die High School, in der Leute während des Unterricht schlafen, die Pausen in denen man zu Arbys fährt, die Malls, die großen Autos, mit 16 Auto fahren, die ganzen Mädchen in Flip Flops und *********…. Ich kann es auch nicht erklären, sorry für meine wirren Worte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Boah, der Text könnte von mir sein, ich selber war eine Zeit lang in Utah. Immer wenn mich die Leute fragen wie es war, sag ich toll oder geil, wenn sie mich dann aber fragen warum, weiß ich nicht was ich antworten soll, es gibt vieles was einen dort stört, besonders bei den Mormonen in Utah. Aber es hat auch irgendwie etwas, was einen immer wieder gerne zurückfliegen lässt, auch wenn man sein eigenes Geld ausgeben muss. Ich habe lange überlegt warum ich eine Zuneigung zu republikanischen Familien habe, ich konnte es nicht erklären. Viele Amerikaner haben eine merkwürdige Freundlichkeit an sich, die man mag, aber auch irgendwie seltsam findet. Kein anderes Land in dem ich bisher war, gibt einem so ein Gefühl, auch nicht Kanada. Die High School, in der Leute während des Unterricht schlafen, die Pausen in denen man zu Arbys fährt, die Malls, die großen Autos, mit 16 Auto fahren, die ganzen Mädchen in Flip Flops und *********…. Ich kann es auch nicht erklären, sorry für meine wirren Worte&#8230;</p>
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	<item>
		<title>By: MuGo</title>
		<link>http://www.septemberrave.com/weltkulturerbe/amerika-amerika/comment-page-1/#comment-280</link>
		<dc:creator>MuGo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 18:25:11 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist sehr schön, dass du diesen Text veröffentlichst. Eine Text, der nicht gegen Amerika ist (!) - und das als Araberin (!!). Eigentlich müsstest du den Djihad ausrufen und dich mit einem Auto voller Sprengstoff in die nächste Touristengruppe in Rothenburg ob der Tauber rasen.

Aber das machst du nicht. Nein, du schreibst einfach von der Leber weg, warum du die USA liebst. Und das ist heute gar nicht so einfach. Nicht das USA lieben, sondern es offen zugeben. In Deutschland, als Araberin.

Ich war noch nie in den USA. Und bevor ich in Ecuador war, war ich auch sehr, sehr antiamerikanisch. Aber das ist ja das gute an einem Austauschjahr: Es erweitert den Horizont. Und man überdenkt vielleicht auch einmal Positionen oder macht sich klar, dass es nichts bringt, über Leute zu urteilen, die man nicht kennt.

Ich liebe die USA bestimmt nicht, schließlich war ich noch nie da. Aber inzwischen habe ich ein sehr positives Amerikabild. Denn wenn man sich die ganzen Berichte aus Amerika anguckt und durchliest, dann gibt es einen roten Faden, der sich durch alle noch so grundverschiedenen Geschichten zieht: Das Selbstbewusstsein, so zu sein wie man selber sein möchte.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendein anderes Land geben kann, wo jeder - und zwar wirklich jeder - sein Ding durchziehen kann. Okay, es gibt Ecken, wo der eine oder andere Lebensentwurf vorherrscht, aber du wirst immer einen Ort finden, an dem Gleichgesinnte leben oder wo du zumindest ungestört bist. Und so etwas ist großartig! Vielleicht liegt es daran, dass Auswanderer normalerweise nicht gerade das Prekariat ihrer Herkunftsgesellschaft sind, vielleicht auch einfach nur daran, dass es Platz in Hülle und Fülle gibt - aber in Amerika kann man seinen Traum eben leben; in Deutschland auch, aber nur in engen Rahmen.

Danke Sara! Danke dafür, dass du einen solchen Beitrag geschrieben hast. Denn es gibt auch heute noch Deutsche, die Amerika mögen. Nicht Bush, nicht Al Gore, Hillary Clinton oder den Antiterrorkrieg. Sondern das Land und für was es steht!

(Das &quot;God Bless America&quot; spare ich mir jetzt mal. Das wäre dann doch zu pathetisch...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr schön, dass du diesen Text veröffentlichst. Eine Text, der nicht gegen Amerika ist (!) &#8211; und das als Araberin (!!). Eigentlich müsstest du den Djihad ausrufen und dich mit einem Auto voller Sprengstoff in die nächste Touristengruppe in Rothenburg ob der Tauber rasen.</p>
<p>Aber das machst du nicht. Nein, du schreibst einfach von der Leber weg, warum du die USA liebst. Und das ist heute gar nicht so einfach. Nicht das USA lieben, sondern es offen zugeben. In Deutschland, als Araberin.</p>
<p>Ich war noch nie in den USA. Und bevor ich in Ecuador war, war ich auch sehr, sehr antiamerikanisch. Aber das ist ja das gute an einem Austauschjahr: Es erweitert den Horizont. Und man überdenkt vielleicht auch einmal Positionen oder macht sich klar, dass es nichts bringt, über Leute zu urteilen, die man nicht kennt.</p>
<p>Ich liebe die USA bestimmt nicht, schließlich war ich noch nie da. Aber inzwischen habe ich ein sehr positives Amerikabild. Denn wenn man sich die ganzen Berichte aus Amerika anguckt und durchliest, dann gibt es einen roten Faden, der sich durch alle noch so grundverschiedenen Geschichten zieht: Das Selbstbewusstsein, so zu sein wie man selber sein möchte.</p>
<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendein anderes Land geben kann, wo jeder &#8211; und zwar wirklich jeder &#8211; sein Ding durchziehen kann. Okay, es gibt Ecken, wo der eine oder andere Lebensentwurf vorherrscht, aber du wirst immer einen Ort finden, an dem Gleichgesinnte leben oder wo du zumindest ungestört bist. Und so etwas ist großartig! Vielleicht liegt es daran, dass Auswanderer normalerweise nicht gerade das Prekariat ihrer Herkunftsgesellschaft sind, vielleicht auch einfach nur daran, dass es Platz in Hülle und Fülle gibt &#8211; aber in Amerika kann man seinen Traum eben leben; in Deutschland auch, aber nur in engen Rahmen.</p>
<p>Danke Sara! Danke dafür, dass du einen solchen Beitrag geschrieben hast. Denn es gibt auch heute noch Deutsche, die Amerika mögen. Nicht Bush, nicht Al Gore, Hillary Clinton oder den Antiterrorkrieg. Sondern das Land und für was es steht!</p>
<p>(Das &#8220;God Bless America&#8221; spare ich mir jetzt mal. Das wäre dann doch zu pathetisch&#8230;)</p>
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